Beifuß

Der Beifuß wird im Volksmund auch wilder Wermut genannt.  Der Beifuß wirkt verdauungsfördernd und gallenfördernd. Er ist harntreibend und wirkt entkrampfend. Der Beifuß regt den Appetit an und hat eine wundheilende Eigenschaften. Der Beifuß wird schon seit vorchristlicher Zeit als Heilkraut angebaut, er fördert den Fluss der Verdauungssäfte in Magen, Darm und Galle.  Er enthält sehr viele Bitterstoffe, sie machen den Beifuß zu einer unentbehrlichen Zutat von fetten Speisen, denn diese werden dadurch bekömmlicher. Er verhindert ebenso Fäulnis- und Gärungsprozesse in Magen und Darm, wirkt so gegen Blähungen und schlechten Atem. Entweder der Beifuß wird mitgekocht oder es kann ein Tee aus den Blättern zubereitet werden, der nach dem essen getrunken wird.