Hagebutte

Die Heckenrose, die sogenannte Hagebutte, ist ein Rosengewächs und ist daher ein stacheliger Strauch. Die roten Früchte, die Hagebutten, reifen im Sommer heran und bleiben bis zum nächsten Jahr am Strauch. Blühen tut sie weiß bis rosa. Wenn die Früchte verwendet werden sollen, müssen sie sehr sorgfältig behandelt werden, denn die im Inneren befindlichen Härchen können bei Hautkontakt zu einem Juckreiz führen. Wurde früher als Juckpulver verwendet. Die Früchte sind für ihren hochen Vitamin C Gehalt bekannt. 100g frische Früchte enthalten 400-500mg Vitamin C. In dieser roten Vitaminbombe stecken ebenso die Vitamine A, B1 und B2, sowie Eisen, Magnesium, Natrium und Gerbstoffe. Die Hagebutte wird vor allem zur Stärkung den Immunsystems empfohlen. Die Hagebutte stärkt also die Abwehrkräfte, hilft Erkältungen vorzubeugen,  wirkt entzündungshemmend, lindert Gelenksbeschwerden, schützt die Gefäße, hat ebenso antioxidative Wirkung, ist harntreibend, kurbelt den Stoffwechsel an. Aus den getrockneten Hagebuttenschalen wird ein wohltuend und schmeckender Tee zubereitet. Er schmeckt nicht nur angenehm frisch und säuerlich, sondern hat auch sehr viel Vitamin C. Für Marmelade müssen die Hagebutten 1x gefroren sein, damit sie schön weich und fruchtig sind. Hierfür müssen die Stiele und Blütenreste entfernt werden und dann mit Wasser bedecken und zu einem Mus kochen. Das Mus durch die flotte Lotte drehen, somit werden die Kerne entfernt. Zu 500g Mark gibt man 350g Zucker und kocht es noch einmal auf bis die Masse dick ist. nach dem Erkalten in heiß ausgespülte Gläser füllen.

2015-11-25T19:31:42+00:00 25. November 2015|Kategorien: Kräuter|Tags: , , , |0 Kommentare

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