Hirtentäschl

 

Das Hirtentäschl ist vor allem in Gärten und Ackernähe zu finden, da es nährstoffreiche Böden liebt. Sie hat unscheinbar weiße Blüten. In Bodennähe wächst eine kleine  Blattrosette, die  der Löwenzahnrosette ähnelt, jedoch unregelmäßig gezackt ist. An den zarten Stängeln sitzen kleine herzförmige  Schotten, die Täschchen, in denen die Samen heranreifen. Das Hirtentäschel hat eine lange Tradition in der Volksheilkunde. Die blutstillende Wirkung war schon im Mittelalter bekannt, wurde früher bei starken Monatsblutungen oder bei Gebärmutterblutungen nach der Geburt verabreicht.  Der wichtigste Inhaltsstoff ist Kalium. Das Hirtentäschl  fördert die Blutgerinnung, regt die Verdauung an, ist harntreibend, hat entzündungshemmende Effekte und hilft den Blutdruck zu regulieren. Die jungen Blätter des Hirtentäschel eignen sich ausgezeichnet zur Zubereitung von Salaten oder Aufläufen, oder als Belag auf ein Butterbrot. Die jungen Blätter in Öl knusprig anbraten und über den Salat streuen.

2015-10-27T19:44:02+00:00 27. Oktober 2015|Kategorien: Kräuter|Tags: , |0 Kommentare

Hinterlassen Sie einen Kommentar