Kräuterwanderung und Kräuterkunde

Kräuterwanderung und Kräuterkunde 2016-11-20T16:17:23+00:00

Ich wuchs in einer Familie auf, wo es von jeher Brauch war verschiedene Kräuter als Heilkräuter anzuwenden. Vorwiegend wurden Holunderblüten und Lindenblüten zu Tee getrocknet, um im Winter damit Erkältungen zu behandeln, meine Oma setze immer eine Tinktur mit Arnikablüten an, die dazu verwendet wurde, um sich bei Prellungen, Verstauchungen oder stumpfen Verletzungen einzureiben. Mein Opa machte immer im Frühjahr seine 3-wöchige Brennnesselteekur.
Ich kann mich noch sehr gut erinnern, dass mein Opa immer in dem Buch „Kräuter ums Haus“ von Maria von Treben gelesen hat. Er las immer nach welches Kraut bei welchen Beschwerden angewendet werden kann. So bin ich schon sehr früh mit der Verwendung von Kräutern in Kontakt gekommen. Das ist bei mir dann allerdings auch ein wenig in Vergessenheit geraten.

Doch vor einigen Jahren habe ich aus heiterem Himmel angefangen mich dafür wieder zu interessieren und meine Kindheitserinnerungen sind in mir wieder erwacht. ich habe mich dann auf die Suche gemacht, wo ich mehr darüber lernen kann. Ich habe die „Weinviertler Kräuterakademie“ ausfindig gemacht, die ein sehr gutes und fundiertes Wissen vermittelt. Der Aufbau diese Ausbildung setzt sich aus dem Kräuterlehrling, wo einem das Grundwerkzeug vermittelt wird. Der zweite Schritt ist dann der Kräutergeselle, wo jeder praktische Kurse absolvieren muss. Ich habe mich damals für das Seifensieden und die Herstellung von Salben und Tinkturen entschieden. Seit diesem Zeitpunkt stelle ich für meine Familie und mich alle Seifen selbst her und rühre auch einige Cremen und Salben selbst an. Zum Abschluss der Ausbildung absolvierte ich den Kräutermeister. Seit 2012 darf ich mich daher Kräutermeisterin nennen und eine Kräuterwanderung führen. Mir wurde in dieser Ausbildung vermittelt, wie ich Kräuter bestimme und sie verwenden kann. Da es wichtig ist sein Wissen immer zu vertiefen und zu verbessern, besucht ich im Juli 2014 ein Kräuterseminar im Kräuterpfarrer Weidinger Zentrum in Karlstein an der Thaya, dass von Kräuterpfarrer Benedikt abgehalten wurde.

Mir ist es ein großes Anliegen den Menschen das alte Wissen zu vermitteln und ihnen zu zeigen, dass die so genannten Unkräuter eine immense Heilwirkung haben. Sie können nicht nur als Heilkraut angewendet werden, sondern es können ebenso leckere und gesunde Gerichte davon zubereitet werden. Das schöne daran ist, dass keiner weit gehen muss, denn meistens wachsen sie im eigene Garten.

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Kräuterwanderung und Kräuterkunde mit Claudia Rabl