Die Lindenblüte

Die Lindenblüte kommt entweder von der Winterlinde und Sommerlinde unterschieden. Die Blätter der Winterlinde sind an der Oberseite dunkelgrün mit einer bläulich grünen Unterseite, und sie sind etwas kleiner als die Blätter der Sommerlinde. Die Blätter sind schief herzförmig gezahnt und dicklich steif. Die Blüten sind gelblich weiß und haben einen besonders intensiven Duft. Die Linde blüht in den Monaten Juni und Juli, wobei die Sommerlinde etwa zwei Wochen früher blüht als die Winterlinde. Die Sammelzeit für die Lindenblüten ist im Hochsommer. Sie sollten bei trockenem Wetter gesammelt werden. Die optimale Erntezeit für die Blätter hingegen ist das Frühjahr beim Steigen des Saftes. Die Blüten der Linde finden seit der Antike Anwendung als Heilmittel. Der Tee aus den Blüten zählt zu den bekanntesten der volksmedizinischen Rezepte. Er wurde schon damals bei Erkältungen, Husten, Blasen- und Nierenleiden und bei Kopfschmerzen eingesetzt. Durch das vermehrte Schwitzen entsteht sogenannte Verdunstungskälte, die sich im Besonderen gut auf die Heilung von fiebrigen Erkältungen auswirkt. Somit gilt der Lindenblütentee schlechthin als „der“ Klassiker in der Volksmedizin. Ferner wirken die Blüten des Baumes entzündungshemmend und erhöhen somit die Abwehrkräfte. Zusammenfassend wirken Lindenblüten beruhigend, sind stark schweißtreibend, krampflösend und habe dazu noch antibiotische Effekte.