Löwenzahn

  • Löwenzahn mit Bluete

Der Löwenzahn wird in meinen Breiten auch lieblich „Maiblume“ genannt.

Der Löwenzahn ist eine milde Bitterstoffdroge und damit eine Leber- und Gallenheilpflanze. Er ist stoffwechselanregend und verdauungsstärkend. Durch den hohen Kaliumgehalt ist er auch eine Nierenheilpflanze und regt die Harnausscheidung an. Im Frühjahr sammelt man vor allem die jungen Blätter für die Frühjahrskur, sie werden gerne als Salat gegessen. Blüten können in Getränken und Salaten verwendet werden. (z.B. Sirup, Likör, Honig, Gelee …)

Familie: Korbblütler (Asteraceae)
Blütezeit: Die sonnengelben Körbchenblüten des Löwenzahns blühen von April bis Juli, vereinzelt bis in den September hinein.
Ernte: Gegessen werden die Knospen und die ganz jungen, frischen Blätter – und zwar idealerweise in der Zeit, in der nur die Blattrosette am Boden zu sehen ist. Wenn der Löwenzahn blüht, sind die Blätter sehr bitter im Geschmack.
Vorkommen: Am besten holt man sich den jungen wilden Löwenzahn im Frühling von ungedüngten Wiesen. Gärtner betrachten den hartnäckigen Überlebenskünstler oft als Unkraut.
Heilkraut: Als Heilkraut kann der Löwenzahn Verdauungsbeschwerden lindern.

Gut zu Wissen: Löwenzahn ist eine Wetterpflanze. Schließt er seine Blüten, ist Regen zu erwarten. Bleiben sie trotz Bewölkung offen, kann man den Regenschirm zu Hause lassen.
Die weiße Milch des Löwenzahns enthält bis zu 10 Prozent Kautschuk. Während des Zweiten Weltkrieges wurde eine zentralasiatische Art als Kautschuklieferant angebaut. Heute gibt es neue Versuche, Löwenzahn als Rohstoffquelle für Kautschuk zu nützen.

Wenn Du Löwenzahn selbst sammeln möchtest, ist es gut, wenn Du meine Kräutersammeltipps liest.

2017-04-11T11:56:30+00:00 10. April 2017|Kategorien: Kräuter|Tags: , , , , |0 Kommentare

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