Rosskastanie

Rosskastanie

Die Rosskastanie stammt ursprünglich aus Griechenland, sie wurde von den Römern zu uns gebracht.  Die Rosskastanie, ist zum Verzehr nicht geeignet. Die rotblühende Kastanie ist eine Zuchtform. Es wird nur die weißblühende verwendet. Die Rosskastanie wirkt entzündungshemmend, hat eine antioxidative Eigenschaften. Sie schützt die Blutgefäße und beugt Ödemen vor.  Sie wirkt also gefäßabdichtend bei erhöhter Gefäßbrüchigkeit, verhindert Thrombosenbildung, kräftigt die Venen und heilt Hämorriden. Es hat sich durch pharmakologische Untersuchungen gezeigt, dass sie sehr gut bei Venenproblemen wirkt, daher werden diese Extrakte bei den Beschwerden im Venenbereich erfolgreich eingesetzt. Sie wird hauptsächlich in Form von Fertigpräparaten bei venösen Stauungen eingesetzt wie z.B. Krampfadern.Wer sich zu Haus damit beschäftigen will, kocht die zerkleinerten Früchte der Kastanie kurz ab und lässt sie 10 Minuten ziehen, dann gibt man den Absud zum Badewasser.  Durch ihre enthaltende Gerbsäure, wirkt sie auch zusammenziehend, d.h. sie wird daher  für Sitzbäder bei Hämorriden angewendet.  Der Volksmund besagt auch, dass die Früchte schädigende Erdstrahlen neutralisieren. Man stellt 1-3 Körbchen mit 10-20 Kastanien so unter das Bett, dass darüber Kopf, Brust und Becken liegen.

Blütezeit ist Mai und Juni, Sammelzeit September und Oktober

2015-10-23T12:10:35+00:00 23. Oktober 2015|Kategorien: Kräuter|Tags: |0 Kommentare

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