Rotklee

Rotklee, der auch unter dem Namen Wiesenklee bekannt ist, zählt zu den Hülsenfrüchten und gehört zur Familie der Schmetterlingsblütler. Rotklee hat die Fähigkeit, Stickstoff aus der Luft zu binden und so den Boden mit diesem wichtigen Pflanzennährstoff anzureichern. Dadurch erhöht Rotklee die Bodenqualität im Allgemeinen sowie deren Fruchtbarkeit im Besonderen. Rotklee ist eine sehr beliebte, eiweissreiche Futterpflanze für das Weidevieh, aber auch Hummeln und Schmetterlinge lieben ihn. Die Rotklee Blüten mit ihren langen, engen Blütenröhren werden in erster Linie von Hummel-Arten bestäubt, die aufgrund ihrer Rüssellänge den tiefliegenden Nektar erreichen können. Der Rüssel der Bienen ist zu kurz, daher können sie nur die Pollen  des Rotklees sammeln. Doch nun zu den Vorzügen des Rotklees im Hinblick auf die menschliche Gesundheit. Die bekannte Wirkung des Rotklees wurde erst vor nicht allzu langer Zeit entdeckt. Rotklee ist eine pflanzliche Alternative zur Hormonersatztherapie bei Frauen in den Wechseljahren. Rotklee enthält die sekundären Pflanzenstoffe Isoflavone, die eine strukturelle Ähnlichkeit mit der chemischen Zusammensetzung von Östrogenen haben. Er lindert ebenso Menstruationsprobleme Der Rotklee hat auch eine zellschützende, entzündungshemmende und blutreinigende Wirkung. Er verbessert den Blutfluss, senkt das Cholesterin, beugt dem Knochenschwund im Alter vor und schützt darüber hinaus bei Männern vor Prostataerkrankungen. Rotklee liefert natürlich die für grüne Blattgemüse typischen Vital- und Mineralstoffe, nämlich insbesondere Magnesium, Calcium, Kalium, Niacin (Vitamin B3), Thiamin (Vitamin B1) und Vitamin C.

Er schmeckt herrlich in einem Blattsalat und peppt durch rote Farbe den Salat ordentlich auf!